Was man alles so im Bus erlebt, eine kleine Anekdote

Gestern Abend fuhr ich eine wirklich kurze Strecke (ca. 10 Minuten) mit dem Bus nach Hause und trotzdem hatte ich etwas zu erzählen. Ich konnte einem Gespräch zweier englisch sprechender Touristen lauschen, dass ungefähr so verlief:

Im Bus Linie 31, Montmartre passierend:

„Is this Montmartrey?“ (Ja, in genau dieser Betonung 😉 Weiterlesen

Supergau- Wenn die Metro nicht mehr fährt und was dann noch so alles passiert…

Metros sind ja im Allgemeinen immer überfüllt, da ist es auch egal, zu welcher Uhrzeit man losfährt. Ob ich jetzt um 10 oder um 13 Uhr arbeite macht überhaupt keinen Unterschied, denn IMMER ist die M13 SO voll, dass festhalten nicht möglich, aber eben auch nicht mehr nötig ist. Von der Rückfahrt am Abend will ich erst garnicht beginnen. Dabei habe ich unzählige ungewünschte nahkörperliche Erfahrungen gemacht, dass es für mehrere Bücher über Körperkonsistenzen und Körpergerüche reichen würede!

So, da nun ausführlich beschrieben ist, wie bevölkert es unter der Erde zugeht, kommen wir nun zum Hauptthema meines kleinen Artikels über DEN SUPERGAU unter der Erde und später dann auch darauf.

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Ich weiss ja nicht, ob Sie’s wussten…

…aber ich bleibe auch nach dem Ende meines Praktikums in Paris.

Ich bin ehrlich gesagt selber total überrascht, dass das Praktikum schon nächste Woche zu Ende sein soll, wo sind denn diese 3 Monate Arbeit einfach hin? Als mir das in den letzten Tagen klar wurde, dass mir kaum noch Zeit in meiner Buchhandlung bleibt und sich mir dann die Frage stellte, was ich danach bloss anfangen soll, bin ich prompt erstmal krank geworden. Dann habe ich aber erstaunlicher Weise auch einen grossen Batzen Motivation gefunden und auch die Erklärung für die zu schnell verflogene Zeit:

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Kolyma von Tom Rob Smith

Leo Demidow war mehrere Jahre KGB-Agent für das Regime der Sowjetunion. Er verhaftete unzählige Unschuldige und wusste, dass viele von ihnen nie wieder freigelassen werden sollten.. Jetzt arbeitet er für das geheime Morddezernat an dessen Gründung er selber beteiligt war. Geheim, da es in einem perfekten Staat natürlich keine Verbrechen, geschweige denn Morde gibt. Doch Leo will nun wirkliche Verbrecher verfolgen und mit seinem vorherigem Leben abschließen. Er adoptiert mit seiner Frau zwei Mädchen, deren Eltern er noch als KGB-Agent verhaftet hatte. Durch die beiden versucht er Vergebung zu erlangen, doch kann er das, nachdem er so vielen Unschuldigen den Tod und Schlimmeres brachte?

Moskau 1956: Eine Mordserie versetzt den KGB und ehemalige Agenten in Angst. Anscheinend motiviert durch Nikita Chruschtschows Stalin-kritische Rede wird gezielt Jagd auf sie gemacht. Auch Leo fürchtet um sein Leben, nimmt allerdings die Ermittlungen auf.

Als seine ältere Tochter, Soja, von den Mördern entführt wird, setzt er alles daran sie zurück zu holen. Doch Soja will nicht zurück, sie hasst Leo dafür was er ihren Eltern angetan hat. Frajera, die Entführerin und Anführerin der Mörder der KGB-Agenten, will besonders an Leo Rache nehmen.  vor sieben Jahren verhaftete Leo ihren Mann Lasar, einen Priester mit eigenem Willen und nicht dem des Staates. Auch Frajera wurde verhaftet und im Gefangenenlager tat der Staat ihr das Schlimmste an. Nun ist ihr Herz verhärtet  und sie sinnt nur noch auf Rache. Sie schlägt Leo zwar vor Soya freizulassen wenn Leo die Freilassung ihres Mannes Lasar bewirkt, hat aber nie wirklich vor die Abmachung einzuhalten. Obwohl er die befürchtet sieht Leo sieht keinen anderen Weg als sich in den Gulag „Kolyma“, das schlimmste Gefangenenlager in der Sowjetunion, einzuschleusen um Frajeras Mann Lasar zu retten. Kurz nach seiner Ankunft im Lager bricht jedoch ein Aufstand aus und  Frajeras Rache an Leo hat noch lange kein Ende…

„Kolyma“ knüpft als zweiter Thriller von Tom Smith an seinen ersten „Kind 44“ an, kann aber auch sehr gut ohne dieses Vorwissen gelesen werden. Ich war geradezu begeistert von diesem Buch. Der Autor schafft es geschichtliche und politische Fakten mit einem höchst spannenden Fall zu kombinieren, so dass es schwer fällt das Buch nach den ersten hundert Seiten wieder aus der Hand zu legen. So findet der Autor in seinem Erzählfluss zum Beispiel nebenbei einen Auslöser für den Volksaufstand  im Ungarn des Jahres 1956 und verwebt so gekonnt Fakten mit Fiktion. Dies macht sein Werk nur noch umso überzeugender und lesenswerter, sowohl für Krimiliebhaber als auch für geschichtlich Interessierte. LHü

Goldmann Verlag, 978-3442472352, € 9,95

Quartier chinois – Paris ist nicht immer so teuer, naja fast!

Im Süden von Paris, schon ein wenig ausserhalb des Stadtkerns, da wo die Tram fährt und nich wirklich viele Touristen zu finden sind, ja genau da im 13. Arrondissement, da kann man sie finden, DIE Supermärkte, die wenigstens ein bisschenn günstiger sind als die „normalen“! Hier ist das chinesische Viertel, das so chinesisch ist, dass sogar der McDonalds chinesisch beschriftet ist 😀

Das Viertel ist viel ruhiger als alles, was man sonst so von Paris gewöhnt ist, und viele kleine asiatische Märkte und Restaurants inspierieren zum Kaufen und Kochen 🙂

 

Besonders gut gefiel mir dieser Laden, leider war er geschlossen und ich konnte keine „hyper asiatischen“ Erfahrungen sammeln 😀

Dafür habe ich aber einen der grösseren asiatischen Supermärkte von innen begutachtet.

 

Die „Tang Frères“ scheinen sehr gross im Supermarktgeschäft zu sein, denn es gibt gleich mehrere Filialen. Petit oder Grand, je nach dem wieviel Auswahl man gerade braucht. Und Auswahl hat man wirklich mehr als genug, alleine an Reisnudeln (immer die selbe Marke) gab es gefühlte hundert verschiedene Packungsgrössen!
Neben Nudeln habe ich natürlich noch andere wunderbar stereotypische Entdeckungen gemacht! Jede Menge Tee UND eine Riesenauswahl an Currypasten. Grünes und rotes Curry, scharf, noch schärfer, fest oder etwas flüssiger. Für jede Art von Curry!

Ich war jedenfalls sehr begeistert, denn man kann wirklich sparen ABER ACHTUNG! Früchte sind hier anscheinend teurer, da ich für eine Mango und eine Drachenfrucht ACHT EURO bezahlt habe 😀 Verurteilt mich nicht, ich habe es tatsächlich bezahlt. Man kennt ja diese Scheu, man steht an der Kasse, ist geschockt vom Preis und bezahlt trotzdem. Also, merken, Gemüse, asiatische Spezialitäten, Reis und Nudeln wunderbar, bei Obst genau hingucken!

Vielleicht ist das aus der Dose ja günstiger…das gibt es jedenfalls auch in Massen 🙂

  So, heute werde ich jedenfalls mein, vielleicht nicht „hyper asiatisches“ aber doch wenigstens mit echt-chineischer Currypaste gefertigtes, vegetarisches Curry geniessen!

In dem Sinne, diesmal etwas weniger französisch, bis bald:)

Verstecktes Paradies

In einer kleinen Strasse im 9. Arrondissement findet man einen kleinen Torbogen. Durchschreitet man diesen, passiert etwas – für Paris – völlig Unvorhersehbares. Man betritt einen von Bäumen gesäumten, kleinen, gepflasterten Weg. Dieser Weg führt direkt auf ein kleines, mit grünen Fensterläden besetztes Haus zu und ist umringt von Rosensträuchern! Weiterlesen