Wussten sie schon…?

No° 5 Paris ist… immer kulturell untewegs und auch deutsch-französisch!

Dem Namen nach kenne wir es alle: das Goethe – Institut. Ich muss allerdings zugeben, dass ich bevor ich in Paris lebte, nicht wirklich etwas damit anfangen konnte. Natürlich weiß man, wer Namensgeber ist und, dass es irgendwie was mit deutscher Literatur und vielleicht auch irgendwie Kultur zu tun hat, aber sonst ?

Nun kann ich Ihnen aber mitteilen, dass es sich doch sehr lohnt ab und zu mal auf der Website vorbeizuschauen,

denn es werden viele interessante Veranstaltungen angeboten. Donnerstag Abend zum Beispiel. Eine Lesung aus den Werken Wolfgang Herrndorfs. Völlig gratis.  Herrndorf kann leider nicht mehr  aus seinen Werken lesen daher tun dies heute abend an seiner statt seine französische Übersetzerin Isabellle Enderlein, der Germanist Alexander Wurst und seine „französische Stimme“ die Schauspielerin Alice Schneider. Dieser sehr interessante Abend wurde moderiert vom momentanten Direktor des Goethe Instituts in Paris, Herrn Joachim Umlauf.

Der Abend, in kleinem und intimen Rahmen, war keine Lesung im gewöhnlichen Sinne. Es wurden tatsächlich alle Werke Herrndorfs vorgestellt, auch diese, die vor dem großen Erfolg „Tschick“ geschrieben wurden und alle scheinen verschieden und genial auf eine ganz eigene Weise. In anderhalb Stunden bekam das Publikum also einen kleinen literarischen Herrndorf-Blumenstruss überreicht, so dass anschließend die Lust, mehr von seinen Werken zu lesen, so groß war, das ich „Tschick“, das ich in guter Buchhändlerinnen-Manier bei Erscheinen pflichtgemäß erworben, aber tatsächlich nie gelesen hatte, noch am gleichen Abend aus meinem Bücherregal wühlte.

Ein weiterer sehr schöner Aspekt dieser Veranstaltungen ist, dass anschließend der Abend mit einem Umtrunk beendet wird und es möglich ist sich zu unterhalten, auch mit den eingeladenen Autoren.

So hat in 2012 (ich hoffe ich vertue mich hier nicht im Jahr 😉 ) schon Eugen Ruge hier aus seinem preisgekrönten Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ vorgelesen, auch das wagoethe institut Lesung Herrndorfr damals kostenlos.

Wie man sehen kann, es lohnt sich also die Veranstaltungen im Auge zu behalten, denn neben interessanten Menschen, spannender Literatur und leckerem deutschen Riesling zum Abschluss bietet es sich an im Nachhinein noch in dem hübschen Viertel drumherum spazieren zu gehen.

Sollten Sie übringens die deutschsprachige Bibliothek nutzen wollen (Benutzerausweise möglich für 6 Monate oder 1 Jahr) kann man dies wunderbar mit einem kleinen Besuch im Cafe des Instituts verbinden. Hier findet man stilecht, deutsche Spezialitäten von süß bis herzhaft!

Alle Informationen finden Sie unter :

http://www.goethe.de/ins/fr/par/

Bis bald in Paris,

eure Lisa

 

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Ein Kommentar zu “Wussten sie schon…?

  1. […] nächste Lesung verpassen !:) es lohnt sich ! Zum ersten Artikel übers Goethe Institut kommst du hier […]

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